Schlagwort-Archive: Projektmanagement

Dr. Schuberts PUROMARIN® präsentiert sich dem Markt

Duschgel Fruits

Dr. Schuberts PUROMARIN® Duschgel Fruits

Lange hat es gedauert bis auch die rechtlichen Hindernisse ausgeräumt waren, aber jetzt ist es soweit. Das große Kosmetik-Projekt Dr. Schuberts PUROMARIN® ist den Kinderschuhen entwachsen und präsentiert sich dem Markt. FEKUNDA hatte bei diesem Projekt von der Produktentwicklung über das Produktmanagement bis zum Marketing die federführende Rolle.

Der Geschäftsführer der MicroCos GmbH, Garching b. München, Herr Eduard Glaubacker, ist stolz auf sein jüngstes Kind: „Wir haben jetzt eine Produktlinie, die durch die wirksamen pflanzlichen Wirkstoffe das halten, was sie versprechen.“  Dr. Schuberts PUROMARIN® wird in die vier Bereiche

  • Shower & Bath
  • Hair
  • Skin
  • Shave

untergliedert. Die Produktentwicklung läuft auf Hochtouren weiter und schon gibt es neue Interessenten für weitere Produktentwicklungen.

FEKUNDA – Ihr Partner für kosmetische Produktentwicklung und allen Fragen rund um den regulatorischen Bereich.

Supply Chain Management (SCM)

Der Begriff Supply Chain Managment (SCM) wurde erst ca. 1980 zum ersten Mal verwendet. Im Zuge der Globalisierung stellte man fest, dass die werkseigenen Lieferketten nicht mehr ausreichten. Dazu zählen im wesentlichen die Beschaffung, Lagerung, Arbeitsvorbereitung, Fertigung, Distribution und Versand. Um preisgünstig zu fertigen, wurden Zwischenprodukte von externen Fertigern hergestellt und das eigentliche Fertigprodukt dann im eigenen Werk. Die diskreten Hersteller (z.B. Automobilindustrie, Maschinenbau, Elektrotechnik) waren der Vorreiter und die IT-Systeme waren primär für diesen Zweig zugeschnitten. Man erkennt so ein IT-System leicht daran, das von Stücklisten geredet wird.

Die Prozeßindustrie (z.B. Chemie, Pharma, Nahrung und Genußmittel) arbeitet mit Rezepturen und hat spezifische Anforderungen an die IT-Systeme. Die IT-Systeme übernehmen dabei eine sehr wichtige Funktion, nämlich die Kommunikation zwischen den verschiedenen Werken:

  • Zwischenprodukte müssen eine bestimmte Spezifikation erfüllen.
  • Um die Lagerbestände möglichst klein zu halten, muss die Menge der Fertigung rechtzeitig an die vor- und nachgeschalteten Fertiger übermittelt werden.
  • Fertigungen müssen oft chargenrein erfolgen.
  • aber auch Vertragsdetails
  • Support

Die Liste ist nicht vollständig und soll nur einen kurzen Einklick in die Komplexität geben. Zusätzlich wird über Produktions- Planungssysteme (PPS) das Fertigprodukt geplant.

Für kleinere Unternehmen läßt sich dieser Aufwand reduzieren, indem man die Abläufe gut plant und nur dort IT einsetzt, wo es erforderlich ist. Die Fertigung erfolgt meist im Batch in kleineren Losgrößen. Für die Nachverfolgbarkeit ist die IT allerdings dringend zu empfehlen. Ebenso für die Dokumentation der Herstellung, die nach GMP (good manufacturing practise) erfolgen soll.

Brauchen Sie Expertise? Fragen Sie uns, wir können mit über 15 Jahren Erfahrung dienen.

Warum kostet das Projektmanagement …

Warum kostet das Projektmanagement vielen Unternehmen oft viel Geld?

Der Begriff Projekt wird heute sehr oft verwendet. Manchmal habe ich den Eindruck, dass es das normale Geschäft gar nicht mehr gibt. Aber wie dem auch sei, der Begriff Projekt und damit auch das Projektmanagement gehört heute zum Alltag. Aber warum beklagen viele Firmen, dass ihre Projekte nicht rentabel sind?

Aus meiner Erfahrung musste ich lernen, dass besonders in der diskreten Industrie, also Maschinenbau, Elektrotechnik, … , der junge Ingenieur von der Uni weg in ein Projekt gesteckt wird und dort seine Fachkenntnisse anwenden darf. Fällt er dabei positiv auf, dann besteht die Chance „aufzusteigen“. Man gibt ihm ein eigenes kleines Projekt, welches er leiten soll. Geht alles gut und er hatte damit Erfolg, dann ist man bereit, ihm ein großes Projekt anzuvertrauen … und jetzt geht es oftmals schief.

Was ist passiert? Solange der Jungingenieur sein Fachwissen anwenden kann, kann er positiv glänzen, denn das hat er an der Uni gelernt und versteht es anzuwenden. Übernimmt er aber ein großes Projekt, dann werden andere Qualifikationen gefordert, die er an der Uni meist nicht gelernt hat und wo ihn das Unternehmen nicht weitergebildet hat – nämlich die betriebswirtschaftlichen Grundkenntnisse. Als Projektleiter ist er quasi Geschäftsführer auf Zeit und muß sich mit ganz anderen Dingen beschäftigen. Teams müssen zusammengestellt werden, Aufgaben müssen verteilt werden, Arbeiten müssen controllt werden, zwischenmenschliche Beziehungen müssen gemanagt werden, usw. Sein technisches Verständnis befähigt ihn, das Projekt vom technischen Standpunkt (halbwegs) zu verstehen. Zusätzlich braucht er aber Wissen über Managementtechniken und kaufmännisches Controlling. Erst dieses Zusatzwissen befähigt ihn ein Projekt erfolgreich in time und in budget zu leiten.

Deshalb die Quintessenz: Wer nicht in sein Personal investiert wird bezahlen. Und zwar mehr als ihn die Weiterbildung kosten würde.