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Rezepturentwicklung für Kosmetika

Fekunda unterstützt nicht nur bei CPNP – Anmeldungen oder der Erlangung des EU-Umweltzeichens oder bei Gefahstoffeinstufungen oder Gefahrguteinstufungen, nein, Fekunda entwickelt auch Rezepturen unter Berücksichtigung der Kosmetik-VO 1223/2009 für Sie.

Für einen Kunden haben wir jetzt eine Serie an reinigenden Kosmetikprodukten entwickelt – Shampoos und Duschgele. Diese Produkte sollen naturnah sein, dass heisst, es werden vorwiegend natürliche Rohstoffe eingesetzt, aber auch chemisch hergestellte Rohstoffe, die keine, bzw. geringe allergene Auswirkungen auf den Menschen haben. Auf Konservierungsmittel gemäß Anhang V der Kosmetik-VO 1223/2009 wurde ganz verzichtet. Ebenso wurden keine Silikone und keine Farbstoffe eingesetzt.

Eine Reihe von Weiterentwicklungen gibt es mit Einsatz von etherischen Ölen, um bestimmte Auswirkungen der etherischen Öle auf den Menschen zu stimulieren.

Wir freuen uns, auch für Sie tätig zu werden.

Notifizierung von Kosmetika

Am 11.07.2013 werden die nationalen Kosmetikverordnungen in der Europäischen Union durch die EU-KosmetikV (EG) Nr. 1223/2009 vom 30. November 2009 abgelöst. Neu ist die in Artikel 13 beschriebene Notifizierung aller kosmetischen Produkte, die in der EU auf den Markt gebracht werden. Über die alten Verfahren, in Deutschland z.B. SYSDECOS können dann keine Anmeldungen mehr vorgenommen werden. EU-weit wurde dafür das neue System Cosmetic Products Notification Portal  (CPNP) im Januar 2012 in Betrieb genommen. Das Portal wird von der Europäischen Kommission betrieben und ermöglicht die zentrale Erfassung aller Daten für kosmetische Produkte. Der Vorteil von CPNP ist, das alle Daten zentral für die Giftinformationszentren und die zuständigen Behörden zur Verfügung stehen. Für den Hersteller oder Importeur liegt der Vorteil darin, dass er die Anmeldung nur einmal durchführen muss und er das Produkt ohne weitere regionale Datenerfassung EU-weit vertreiben darf.

Kosmetische Produkte, die bereits heute verkauft werden, müssen bis zu diesem Datum über CPNP angemeldet worden sein. Die Notifizierung über CPNP beinhaltet nur Daten zu Hersteller, Produktname, Herkunftsland, Rahmenrezeptur, verantwortliche Person etc. Bei der Notifizierung handelt es sich deshalb nicht um eine Zulassung. Auch wird keine inhaltliche Prüfung der Daten vorgenommen.  Die Sicherheitsbewertung des Produktes darf nur von Experten vorgenommen werden.

Die über CPNP erfassten Daten sind öffentlich nicht zugänglich. Sie werden vertraulich behandelt und Behörden / Giftinformationszentren erhalten jeweils die Daten, die für ihren Auftrag notwendig sind.