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Hormonell schädliche Inhaltsstoffe

Die EU hat zu dem Thema der hormonell schädlichen Inhaltsstoffe Stellung bezogen. Diese Stellungnahme bezieht sich auf Pfanzenschutzmittel und Biozide.

In der Kosmetik-Verordnung ist festgelegt, das die Kommission sie „hinsichtilch Stoffen mit endokrin wirksamen Eigenschaften“ überprüfen muss. Gegenstand dieser Diskussion ist zum Beispiel das Thema Parabene. Die Überprüfung ist überfällig, aber ein Screening bestimmter Kosmetika-Inhaltsstoffe wurde von der Kommission in Auftrag gegeben und steht kurz vor dem Abschluss. Bis Ende des Jahres will die Kommission die Ergebnisse vorlegen.

Quelle: Mitteilung der Kommission an das Europäische Palament und den Rat über endokrine Disruptoren und die Entwürfe der Kommissionsrechtsakte zur Festlegung der wissenschaftlichen Kriterien für ihre Bestimmung im Kontext der EU-Rechtsvorschriften über Pflanzenschutzmittel und Biozidprodukte, 15.06.2016

Brüssel und die etherischen Öle

Etherische Öle, in der alten Schreibweise auch noch ätherische Öle geschrieben, sind Öle, die aus Blättern, Blüten oder Wurzeln von Pflanzen gewonnen werden. Sie enthalten chemisch gesehen viele Bestandteile in kleinen und kleinsten Mengen, die sich auf das Wohlbefinden von Menschen auswirken können.

Wer kennt nicht den besonders lieblichen Duft von Rosenöl oder den beruhigenden Geruch des Lavendelöls. All diese Öle könne aber in hohen Konzentrationen zu Allergien führen. Aber schon Paracelus erkannte, dass die Konzentration darüber entscheidet, ob ein Mittel heilt oder tötet. Unsere Brüsseler Abgeordneten und Sachverständigen wollen jetzt die Konzentrationen auf ein Maß verringern, dass die Wirkung dabei auf der Strecke bleibt. Vielleicht demnächst keinen Zimt mehr, weil das Cumarin als schädlich angesehen wird?

Es gibt auch Studien, die über einen positiven Einfluss auf Demenzkranke berichten. Etherische Öle verbessern nicht nur das Wohlbefinden, sie werden auch als Biozide eingesetzt – also zur Abwehr von Insekten. Nur in diesem Falle greift die Biozidverordnung, die viele Untersuchungen verlangt, die nur Großkonzerne noch finanzieren können.

Schon heute müssen etherische Öle als gesundheitsschädlich gekennzeichnet werden, weil es der Gesetzgeber so verlangt. Demnächst wird die Kennzeichnung noch verschärft und es muss ein Hinweis aufgebracht werden, dass etherische Öle, so sie denn in die Lunge kommen, tödlich wirken. Ob diese Kennzeichnung auch bei unserem Trinkwasser erforderlich ist? Denn Wasser in der Lunge kann ja bekanntlich auch zum Tode führen.

Die Brüsseler Technokraten erfahren kaum Widerstand von den Aromatherapeuten, den Öllieferanten und Anwendern der etherischen Öle. Dennoch hat sich eine kleine Gruppe zusammengefunden, die Brüssel Paroli gibt. Die N.O.R.A. International (Natural Oil Research Association) wurde 1990 in Reading bei London gegründet. 1996 nahm die deutsche Gruppe ihre Arbeit unter Prof. Dr. Dr. Dietrich Wabner ihre Arbeit auf. Der Verein ist gemeinnützig und finanziert sich aus den Mitgliedsbeiträgen (derzeit 120,00 EUR p.a.) und Spendengeldern. Werden Sie Mitglied und kämpfen für den Erhalt der nützlichen etherischen Öle.

 

Welche Bank für welches Unternehmen?

Eigentlich keine allzu schwierige Frage, denn jedes Unternehmen kann sich seine Bank oder Banken selber aussuchen. Für ein Startup wird es meist eine Bank sein, die seinen Ansprüchen am nächsten kommt, aber dank Basel III tut sich nicht allzu viel. Solange man seine Bank braucht, weil der Geldverkehr über ein Girokonto abgewickelt werden muss, ist es unproblematisch. Braucht man aber Darlehen, dann entscheidet sich durch die Verhandlungen mit den Bankern, welche Bank zum Zug kommt.

Soweit ganz einfach, wenn nicht Brüssel wäre. Die Beteiligung von Bankkunden an eine marode Bank ist noch immer nicht vom Tisch. Auch die Grenze von 100.000 EUR, bis zu der die Einlagensicherung derzeit gilt, ist auch noch nicht gefixt. Was macht man in dieser Situation als Unternehmer? Je nach Größe des Unternehmens sind schnell mal 100.000 EUR und mehr auf dem Konto, sei es für Lohnzahlungen, Investitionen oder auch den alltäglichen Geldverkehr. In Zypern haben wir gesehen, dass – insbesondere Kleinunternehmer ihre Gelder über 100.000 EUR teilweise verloren haben.

Unternehmen sind gezwungen, bargeldlos zu arbeiten. Oder sollten wir wieder die Lohntüte einführen, damit zumindest die Lohngelder sicher sind? Investitionsgelder legen wir in den Safe, aber die Bewachung kostet auch einiges. Vielleicht trotzdem billiger als unserer maroden Hausbank dank Brüssel unter die Arme zu greifen.