Archiv der Kategorie: Umwelt

Europäisches Umweltzeichen „EU Ecolabel“

Umweltzeichen EU_Ecolabel

Umweltzeichen EU_Ecolabel

Das „EU Ecolabel“ wird für Reinigungsprodukte, Textilien, Farben, Lacke bis zu Campingplätzen vergeben. Die vollständige Liste zeigt die Homepage des RAL-Instituts. Das Label kann von Herstellern, Importeuren, Händlern beantragt werden. FEKUNDA leistet Unterstützung bei der Beantragung des EU-Labels für chemische Produkte.

FEKUNDA unterstützt bei der Vorbereitung und Erstellung der notwendigen Unterlagen, die beim RAL-Institut in St. Augustin auf Plausibilität geprüft wurden. Die so geprüften Unterlagen werden dann vom Umweltbundesamt (UBA) in Berlin abschließend geprüft. Nach positiver Begutachtung wird das „EU Ecolabel“ für das jeweilige Produkt zugeteilt.

 

Wann kommt das neue Unternehmensstrafrecht?

Die Justizminister haben auf ihrer Herbstkonferenz 2013 den Weg für den Gesetzesentwurf zur Einführung eines Unternehmensstrafrechts geebnet. Mit der Einführung des Unternehmensstrafrechts wollen die Justizminister – nur die von der Union geführten Länder sprachen sich dagegen aus – die „internen Kontrollsysteme in den Unternehmen stärken“. Demnach können nach dem neuen Recht künftig u.a. bei Verstößen gegen das Umweltrecht nicht nur die direkt Betroffenen – Werkleiter, Vertriebsleiter, etc. – angeklagt werden, sondern auch das Unternehmen. Möglich sind Geldstrafen bis zu einem Jahresgewinn oder 10% des Umsatzes. Verurteilte Firmen sollen öffentlich genannt werden und in schweren Fällen sogar liquidiert werden.

In der Folge ist zu erwarten, dass die internen Kontrollsysteme, auch Managementsysteme genannt, weiter ausgebaut werden müssen, um nicht mit dem Unternehmensstrafrecht in Konflikt zu geraten.

Untersuchungsbericht 2012 des BVL

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) räsentierte am 12.11.2013 die Untersuchungsergebnisse aus dem Jahre 2012. Das BVL untersucht zwar schwerpunktmäßig die Lebensmittelbetriebe, aber auch Fertigungsbetriebe für Bedarfsstände, also z.B. Kosmetikhersteller.

In Deutschland existieren gut 1,2 Mio Betriebe, wovon ca. die Hälfte in 2012 kontrolliert wurde, teils sogar mehrfach. Ca. 20% der Betriebe wiesen Verstöße auf, die zu formellen Maßnahmen seitens der Behörde führten. Die meisten Verstöße (etwa 96%) lagen wie in den Vorjahren im Bereich der Hygiene und der Kennzeichnung.

Im Bereich der kosmetischen Mittel wurden Kosmetika aufgedeckt, die als parfümfrei deklariert wurden, aber trotzdem Allergene enthielten. Untersucht wurden 122 Hauptpflegeprodukte, 18 Produkte für die Körperreinigung und 46 Deoprodukte. Die Beanstandungsquote lag bei 20%!

Ein weiterer Schwerpunkt der Kontrollen lag bei der Überprüfung der Rückverfolgbarkeit, zu dem es für kosmetische Mittel allerdings keine dedizierten Aussagen gibt.

Brüssel und die etherischen Öle

Etherische Öle, in der alten Schreibweise auch noch ätherische Öle geschrieben, sind Öle, die aus Blättern, Blüten oder Wurzeln von Pflanzen gewonnen werden. Sie enthalten chemisch gesehen viele Bestandteile in kleinen und kleinsten Mengen, die sich auf das Wohlbefinden von Menschen auswirken können.

Wer kennt nicht den besonders lieblichen Duft von Rosenöl oder den beruhigenden Geruch des Lavendelöls. All diese Öle könne aber in hohen Konzentrationen zu Allergien führen. Aber schon Paracelus erkannte, dass die Konzentration darüber entscheidet, ob ein Mittel heilt oder tötet. Unsere Brüsseler Abgeordneten und Sachverständigen wollen jetzt die Konzentrationen auf ein Maß verringern, dass die Wirkung dabei auf der Strecke bleibt. Vielleicht demnächst keinen Zimt mehr, weil das Cumarin als schädlich angesehen wird?

Es gibt auch Studien, die über einen positiven Einfluss auf Demenzkranke berichten. Etherische Öle verbessern nicht nur das Wohlbefinden, sie werden auch als Biozide eingesetzt – also zur Abwehr von Insekten. Nur in diesem Falle greift die Biozidverordnung, die viele Untersuchungen verlangt, die nur Großkonzerne noch finanzieren können.

Schon heute müssen etherische Öle als gesundheitsschädlich gekennzeichnet werden, weil es der Gesetzgeber so verlangt. Demnächst wird die Kennzeichnung noch verschärft und es muss ein Hinweis aufgebracht werden, dass etherische Öle, so sie denn in die Lunge kommen, tödlich wirken. Ob diese Kennzeichnung auch bei unserem Trinkwasser erforderlich ist? Denn Wasser in der Lunge kann ja bekanntlich auch zum Tode führen.

Die Brüsseler Technokraten erfahren kaum Widerstand von den Aromatherapeuten, den Öllieferanten und Anwendern der etherischen Öle. Dennoch hat sich eine kleine Gruppe zusammengefunden, die Brüssel Paroli gibt. Die N.O.R.A. International (Natural Oil Research Association) wurde 1990 in Reading bei London gegründet. 1996 nahm die deutsche Gruppe ihre Arbeit unter Prof. Dr. Dr. Dietrich Wabner ihre Arbeit auf. Der Verein ist gemeinnützig und finanziert sich aus den Mitgliedsbeiträgen (derzeit 120,00 EUR p.a.) und Spendengeldern. Werden Sie Mitglied und kämpfen für den Erhalt der nützlichen etherischen Öle.

 

EU-Umweltzeichen für Reiniger

EU_EcolabelSeit 1992 wird das EU-Umweltzeichen für umweltfreundliche Reinigungsprodukte vergeben. In der letzten Änderung im Beschluss der Kommission vom 28.06.2011 werden die Kriterien für die Vergabe des EU-Umweltzeichens für Allzweck- und Sanitärreiniger festgelegt. Nach der Verordnung (EG) 66/2010 kann das Umweltzeichen für Produkte vergeben werden, die während ihrer gesamten Lebensdauer geringere Umweltauswirkungen haben.

Wichtigstes Kriterium ist die Toxizität gegenüber Wasserorganismen. Aber genauso werden die Rahmenbedingungen für Verpackungen, Gebrauchsanleitungen und Schulungen vorgegeben. Der Gebrauchstest wird gegen Referenzmuster geprüft.

In Deutschland wird die Abnahme durch die RAL GmbH im Auftrag des UBA durchgeführt. Neben den Kosten für die Abnahme fallen auch laufende jährliche Kosten an. KMU’s – kleine und mittlere Unternehmen – erhalten bei Vorliegen der Bestimmungen nach der Verordnung 96/280/EC bis zu 25% Rabatt.

Fekunda unterstützt Sie in allen Fragen rund um das EU-Umweltzeichen.