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Supply Chain Management (SCM)

Der Begriff Supply Chain Managment (SCM) wurde erst ca. 1980 zum ersten Mal verwendet. Im Zuge der Globalisierung stellte man fest, dass die werkseigenen Lieferketten nicht mehr ausreichten. Dazu zählen im wesentlichen die Beschaffung, Lagerung, Arbeitsvorbereitung, Fertigung, Distribution und Versand. Um preisgünstig zu fertigen, wurden Zwischenprodukte von externen Fertigern hergestellt und das eigentliche Fertigprodukt dann im eigenen Werk. Die diskreten Hersteller (z.B. Automobilindustrie, Maschinenbau, Elektrotechnik) waren der Vorreiter und die IT-Systeme waren primär für diesen Zweig zugeschnitten. Man erkennt so ein IT-System leicht daran, das von Stücklisten geredet wird.

Die Prozeßindustrie (z.B. Chemie, Pharma, Nahrung und Genußmittel) arbeitet mit Rezepturen und hat spezifische Anforderungen an die IT-Systeme. Die IT-Systeme übernehmen dabei eine sehr wichtige Funktion, nämlich die Kommunikation zwischen den verschiedenen Werken:

  • Zwischenprodukte müssen eine bestimmte Spezifikation erfüllen.
  • Um die Lagerbestände möglichst klein zu halten, muss die Menge der Fertigung rechtzeitig an die vor- und nachgeschalteten Fertiger übermittelt werden.
  • Fertigungen müssen oft chargenrein erfolgen.
  • aber auch Vertragsdetails
  • Support

Die Liste ist nicht vollständig und soll nur einen kurzen Einklick in die Komplexität geben. Zusätzlich wird über Produktions- Planungssysteme (PPS) das Fertigprodukt geplant.

Für kleinere Unternehmen läßt sich dieser Aufwand reduzieren, indem man die Abläufe gut plant und nur dort IT einsetzt, wo es erforderlich ist. Die Fertigung erfolgt meist im Batch in kleineren Losgrößen. Für die Nachverfolgbarkeit ist die IT allerdings dringend zu empfehlen. Ebenso für die Dokumentation der Herstellung, die nach GMP (good manufacturing practise) erfolgen soll.

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